Am Sonntag, den 16. August 2026, wurden die Einsatzkräfte um 01:25 Uhr zu einem Gebäudebrand nach Altenheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein weithin sichtbar und ließ auf ein größeres Schadensereignis schließen.
Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurden zunächst der Zug Neuried ARB 2, die Gruppe 3 des ARB 1 sowie der Führungstrupp alarmiert. Zusätzlich wurde der stellvertretende Kreisbrandmeister verständigt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Ökonomiegebäude bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte sich aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der engen Bebauung bereits auf zwei weitere Gebäude ausgebreitet. Aufgrund des großen Ausmaßes der Einsatzstelle wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert. Hierzu gehörten der komplette Zug ARB 1, jeweils ein Löschzug der Feuerwehren Offenburg, Schwanau und Kehl sowie zusätzliche Führungs- und Unterstützungseinheiten.
Die Drehleiter der Feuerwehr Offenburg wird bei Gebäudebränden grundsätzlich mit alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich die Drehleitern aus Kehl und Gengenbach angefordert. Ebenso kamen die Drohnenstaffel sowie die Führungsgruppe Offenburg zur Unterstützung an die Einsatzstelle.
Um 03:39 Uhr waren bereits vier Wohnhäuser von dem Brand betroffen. Zur Brandbekämpfung wurden die drei Wenderohre der eingesetzten Drehleitern sowie zwei weitere Rohre im Außenangriff eingesetzt. Zusätzlich gingen sechs C-Rohre im Innenangriff zur Brandbekämpfung vor.
Durch den massiven und koordinierten Löscheinsatz konnte die weitere Brandausbreitung schließlich gestoppt werden. Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht war, übernahm um 10:00 Uhr die Gruppe Schutterzell die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Diese wurde um 14:38 Uhr von der Gruppe 1 des ARB 2 abgelöst.
Für die Kontrolle und Bekämpfung von immer wieder aufflackernden Glutnestern im Dachbereich musste erneut die Drehleiter der Feuerwehr Offenburg eingesetzt werden. Mithilfe der Drehleiter konnten die betroffenen Bereiche gezielt kontrolliert und abgelöscht werden.
Nach insgesamt knapp 16 Stunden Einsatzdauer konnte der Einsatz um 17:20 Uhr beendet werden.
Eine Person musste aufgrund einer Rauchgasinhalation zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Alle eingesetzten Feuerwehrangehörigen konnten den Einsatz glücklicherweise unverletzt beenden.